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Migrationssoziologie

Profil der Professur

In der gegenwärtigen Zeit haben Migrationsprozesse eine hohe Be­deu­tung erlangt. Die Gründe, konkreten Muster und Folgen der grenzüberschreitenden Mo­bi­li­tät sind viel­fäl­tig und ebenso viel­fäl­tig sind die Men­schen, die grenzüberschreitend wandern. So gehört für viele Studentinnen und Studenten ein Aus­lands­auf­ent­halt zu ei­nem er­folg­rei­chen Lebenslauf dazu. Andere wandern, um einen besseren Arbeitsplatz zu finden oder weil sie in ihren Herkunftsländern von Armut oder Verfolgung bedroht sind. Alle diese un­ter­schied­lichen Migrationsprozesse sind untrennbar mit so­zi­a­len Un­gleich­hei­ten verbunden. Einerseits sind sie ein mächtiges Symbol globaler Ungleichheit und für viele Men­schen ein wichtiges Mittel, um ih­re Lebenschancen zu ver­bes­sern. An­der­er­seits kön­nen Migrationsprozesse auch Un­gleich­hei­ten verstärken, zum Bei­spiel die Un­gleich­hei­ten zwi­schen den Herkunftsregionen oder zwi­schen denen die migriert sind und denen die vor Ort bleiben (müs­sen). Gleichzeitig zeigt sich auch, dass Mi­gra­tion ein riskantes Unterfangen sein kann, von dem nicht alle gleichermaßen profitieren oder ih­re Lebenschancen in der erhofften Weise ver­bes­sern kön­nen. 

Die Lehr-und Forschungseinheit Migrationssoziologie be­schäf­tigt sich in diesem Kontext mit folgenden Fra­gen: Warum migrieren manche Men­schen und andere nicht? Was erwarten sich Men­schen von ihrer Mi­gra­tion? Unter welchen Umständen und wer kann die Erwartungen an die Mi­gra­tion erfüllen? Wie halten Migrantinnen und Mi­g­ranten ih­re Kontakte zu Familie und Freunden aufrecht und wel­che Be­deu­tung haben diese Kontakte für ihr Leben? Wer kann, muss oder darf nicht migrieren? Diese und wei­tere Fra­gen bearbeitet die Lehr-und Forschungseinheit Migrationssoziologie vor allen Dingen aus kultur- und ungleichheitssoziologischen Per­spek­tiven.


Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.